Vorteile genossenschaftlichen Wohnens

Langfristig planbare und konstante Nutzungsentgelder

Die Wohnraummieten in Fürth steigen dezeit sehr stark an. Die Nutzung einer der Wohnungen der Spiegelfabrik Baugenossenschaft ist eine Lösung, dieser Mietpreisspirale zu entkommen. Da die Nutzer der Wohnungen gleichzeitig Eigentümer der Genossenschaft sind, spricht man nicht von Miete, sondern vom so genannten Nutzungsentgelt. Mit diesem monatlich erhobenen Nutzungsentgelt werden Zinsen und Tilgung der aufgenommenen Darlehen gezahlt, die Verwaltungskosten gedeckt (z. B. Versicherungen, Beiträge usw.) sowie eine angemessene Instandhaltungsrücklage gebildet. Da die Höhe dieser Ausgaben stabil ist, bleibt das Nutzungsentgelt für die Bewohner langfristig konstant und planbar.

Keine Renditeorientierung

Ziel ist es, die Nutzungsentgelte so zu gestalten, dass hiervon alle anfallenden Ausgaben abgedeckt werden, eine angemessene Instandhaltungsrücklage gebildet wird und den Fördermitgliedern eine Dividende zukommt. Die Erzielung darüber hinaus gehender Gewinne, wie beispielsweise im privatwirtschaftlichen Wohnungsmarkt, spielt keine Rolle.

Lebenslanges Nutzungsrecht

Den Nutzern einer Wohnung in einer Genossenschaft kann nicht wegen Eigenbedarf gekündigt werden. Sofern das Nutzungsentgelt regelmäßig gezahlt wird, Satzung und Nutzungsvertrag eingehalten werden, kann auch sonst keine Kündigung erfolgen, da ein lebenslanges Nutzungsrecht besteht.

Kündigung durch das Mitglied möglich

Sofern ein Mitglied, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr in einer der genossenschaftlichen Wohnungen leben möchte, kann fristgerecht gekündigt werden. Sofern sich Nachfolger als Genossenschaftsmitglieder finden, die diese Wohnung übernehmen, kann sogar vor Ablauf der Kündigungsfrist aus dem Nutzungsvertrag ausgestiegen werden.

Kein Wertverlust der Anteile und keine Nachschusspflicht

Genossenschaftsanteile werden nach Ausscheiden aus der Genossenschaft vollständig ohne Wertverlust zurück bezahlt. Genossenschaftsanteile sind vererbbar. Unsere Satzung sieht keine Nachschusspflicht vor.

Demokratische Mitbestimmung

Jedes wohnende Mitglied hat ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, der so genannten, Generalversammlung und kann dort aktiv das Geschehen in der Genossenschaft mitbestimmen. Alle wohnenden Mitglieder haben das gleiche Stimmrecht, unabhängig von der Anzahl der erworbenen Anteile. Das Durchsetzen von Interessen Einzelner wird somit verhindert bzw. eine Einflussnahme von außen sehr stark eingeschränkt.

Enge Verzahnung mit der GbR bzw. der WEG

Die Spiegelfabrik Baugenossenschaft eG ist mit der derzeitigen Spiegelfabrik Planungs-GbR eng verzahnt und soll dies auch mit der späteren WEG bleiben. Zwischen Geschäftsführung der Planungs-GbR und Vorstand der Genossenschaft erfolgen schon jetzt enge Absprachen bei wichtigen Entscheidungen. Darüber hinaus ist ein Mitglied der Geschäftsführung der Planungs-GbR Aufsichtsratsmitglied der Genossenschaft und die Mitglieder des Vorstands der Genossenschaft sind Mitglieder im Beirat der Planungs-GbR. Die künftigen Nutzerinnen und Nutzer der genossenschaftlichen Wohnflächen sind zur Teilnahme an den Gesellschafterversammlungen der Planungs-GbR berechtigt und werden regelmäßig über Baufortschritt, Termine und Protokolle informiert. Da aktuell auch alle GbR-Mitglieder eine Fördermitgliedschaft haben, sind auch diese an der Teilnahme der Generalversammlungen der Genossenschaft berechtigt. Die Spiegelfabrik Baugenossenschaft eG wird zudem nach Fertigstellung die Hausverwaltung bzw. WEG-Verwaltung aller Spiegelfabrik Wohnungen übernehmen.